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"Sammle meine Tränen in einem Krug"

Das Motto haben wir anschaulich in unsere Feier aufgenommen. Beispielhaft wurden in der Andacht zunächst viele schmerzhafte Lebenserfahrungen benannt wie Gewalt, Flucht, Krieg, zerplatzte Lebensträume, gescheiterte Beziehungen, der Tod eines geliebten Menschen...

Bei den Fürbitten durften alle Bewohner/innen symbolisch eine blaue Papierträne in den Tonkrug geben. Sie steht für ein persönliches Anliegen. Wir beteten darum, dass Gott auf die Fürsprache Mariens unsere Tränen verwandelt. Denn Maria kennt Schmerz, Tränen und Trauer. Unterm Kreuz ihres geliebten Sohnes hat sie es selbst erfahren. Doch der Glaube an Gott gab ihr Halt und Hoffnung. Denn Gott lässt uns in schmerzhaften Lebenserfahrungen nicht alleine!

Und so mündete unsere Feier in einem froh gesungenem "Großer Gott, wir loben dich"!

Ilse Waldenmeier, Gemeindereferentin

In Hainert fand am Mittwoch, den 27.04.22 nach einer längeren Zwangspause wieder eine Markusprozession statt. 

 

 

Für den Frieden beten -  Das nächste Friedensgebet findet am Sonntag, 19. Juni 2022, um 18.00 Uhr in  Wohnau statt.

Ein großes Dankeschön an Steffi Rosner, von der Firma ROSNER Garten- und Landschaftsbau, die mit Familie und Freunden den diesjährigen Hainerter Osterbrunnen gestaltet hat.

 

 

 

 

Weggottesdienste, Gruppenstunden, Outdoor-Familientreffen, Ostergartenbesuch in Haßfurt, Sakrament der Versöhnung, angepasster Religionsunterricht zu Themen Eucharistie, Messfeier, Versöhnung… - sind Bausteine unserer Vorbereitung zur Erstkommunion. Manche Familien machen sogar mehr als das „Pflichtprogramm“. Einige Mütter gestalten zusätzliche Treffen, um den Kindern Gemeinschaft zu ermöglichen und Inhalte zu vertiefen.

Die ständige Angst vor einer Ansteckung, die Geduld während der Quarantänezeit, das Einhalten der Hygiene- und Abstandsregeln (auch bei Weggottesdiensten), die Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen sind eine große Herausforderung für alle Betroffenen. Umso mehr freuen sie sich auf eine möglichst unbeschwerte Feier.

Bitte begleiten Sie die Familien mit Ihrem Gebet rund um die Erstkommunionfeiern.

Ilse Waldenmeier
Gemeindereferentin

Für den Frieden beten  –  Das nächste Friedensgebet der Pfarreiengemeinschaft Knetzgau findet am kommenden Sonntag, 1. Mai 2022, um 18 Uhr in der Kirche in Wohnau statt.

Am Sonntag, 20.02.22 übergab Ordinariatsrat Robert Sauer die Errichtungsurkunde an die Verantwortlichen des neuen pastoralen Raums.

Somit haben wir als Hauptamtliche jetzt gemeinsam den Auftrag, zusammen mit Ihnen als Ehrenamtliche uns auf den Weg zu machen, diese Gemeinschaft zu formen und zu gestalten. Ein schönes Bild aus der Predigt ist mir dabei im Hinterkopf geblieben: Der Rahmen ist jetzt da mit dem pastoralen Raum, jetzt gilt es, dem Bild die richtigen Farben zu geben.

Es ist keine Frage eine anspruchsvolle Aufgabe, so viele unterschiedliche Menschen mit ganz diversen Erwartungen, Wünschen und Hoffnungen in einen Einklang zu bringen. Mir, Michael Erhart, wurde die Aufgabe des „Moderators“ übertragen, ich soll also in Zusammenarbeit mit den Teampfarrern und allen weiteren Pastoralkräften die Geschicke hier leiten. Unterstützt werde ich dabei von einem „Koordinator“, Norbert Zettelmeier. Er wird bei koordinierenden Aufgaben federführend sein. Denn uns allen ist es wichtig, dass wir ein buntes Bild für unseren pastoralen Raum, gemeinsam hoffentlich mit Ihnen, zeichnen können.

Wir müssen in Zukunft noch mehr drauf schauen: was ist – gerade auch vor Ort – wichtig, was können wir leisten oder wo setzen wir auch andere Schwerpunkte? Kirche wird sich verändern, auch weil sie das auf vielfältige Weise auch muss. Und „Wandlung“ ist ja das Zentrum einer jeden Eucharistiefeier.

Ich wünsche uns allen einen guten Weg des Miteinander und Füreinander – und hoffe, dass wir uns alle noch besser kennenlernen.

Michael Erhart, Pfarrer

 

Am Sonntag, 6. März 2022 fand in der St. Michael Kirche in Westheim eine Adacht für den Frieden in der Ukraine statt.

Liebe Sternsinger-Freunde, liebe Hainerter,

funkelnde Kronen, königliche Gewänder - das sind wir Sternsinger! Wir sammeln Spenden, damit Kinder weltweit genug zu essen haben, gesund aufwachsen und zur Schule gehen können. Helft uns dabei und macht die Welt mit uns ein Stückchen besser.

Unter unserem diesjährigen Thema "Gesund werden - Gesund bleiben" sammeln wir in Hainert für kranke Kinder weltweit und deren oft sehr teueren Behandlungen, aber auch für deutsche - aufgrund der Corona-Situation - in Not geratenen Familien bzw. deren Kinder. Bitte unterstützen Sie unser Anliegen und spenden Sie! Jeder noch so kleine Betrag ist ein Zeichen von Herzlichkeit und Anteilnahme an den vielen Schicksalen von hilfsbedürftigen Kindern!

Leider können wir Sie auch in diesem Jahr nicht persönlich besuchen kommen. Deshalb sammeln wir erneut kontaktlos in der Kirche in Hainert oder über den
QR-Code auf den ausgeteilten Flugblättern.

In der Kirche St. Josef in Hainert stehen kleine Segenstütchen als Dankeschön für Ihre Spenden bereit. Gerne können Sie sich den Segen so nach Hause holen.

Ihre Sternsinger und Ministranten aus Hainert

Die Hainerter veranstalteten in diesem Jahr erstmalig einen Advents-Fenster-Kalender unter dem Motto "laufen-staunen-freuen". An 20 Tagen war jeweils ein weihnachtlich gestaltetes Fenster von 18 bis 20 Uhr beleuchtet und konnte von außen bewundert werden. An den Adventssonntagen fanden Andachten in der Kirche statt und an Heilig Abend spielte die Hainerter Blaskapelle nach der Familienweihnacht Lieder unterm Christbaum. 

Ein herzliches "Danke" an alle Mitwirkenden!

 

Außerdem konnte sich die Kirchengemeinde Hainert über einen neuen, außergewöhnlichen "Adventskranz" freuen, der von Florian Storch - Holzlounge - gefertigt und gespendet wurde. Auch hierfür ein herzliches Vergelt's Gott.

 

Kristina Hobner und Anita Werner

(Bilder: Kristina Hobner, Anita Werner)

 

59 (!) Familien aus sechs Ortschaften
haben ihre Kinder zur Vorbereitung auf die Erstkommunion angemeldet.

Statt eines Elternabends startete Gemeindereferentin Ilse Waldenmeier
unter den aktuellen Corona-Vorgaben
Mitte November erstmals mit einem Gottesdienst, bei dem die Eltern auf das Thema des neuen Kurses "Bei mir bist du groß" eingestimmt wurden.

Überraschend einvernehmlich teilten sich alle Anwesenden auf eine der vier Erstkommunionfeiern auf. Die meisten Kinder werden unter freiem Himmel in Oberschwappach zum Tisch des Herrn gehen.

Bleibt zu hoffen, dass wir alle gut durch diese verrückte Zeit kommen mit all den Einschränkungen und die Feiern dann
auch wie geplant stattfinden können.

Zum ersten Weg-Gottesdienst treffen sich die Kommunionkinder am Montag, 13. Dezember 2021 um 17.00 Uhr in der Knetzgauer Kirche.

Ilse Waldenmeier
Gemeindereferentin

Einen Koffer und um den Hals ein Schild, auf dem der Name, das Geburtsdatum und die Kenn-Nummer geschrieben waren – das war alles was die jüdischen Bürgerinnen und Bürger mitnehmen durften, bevor sie vor über 80 Jahren ihren Heimatort Westheim verlassen mussten. In Erinnerung daran und an die Reichsprogromnacht vom 9. November 1938 fand am 09.11.2021 mit Eintritt der Dunkelheit in Westheim seitens der politischen und kirchlichen Gemeinde eine Gedenkfeier statt. Damit verbunden war die Enthüllung eines Mahnmals. Ein symbolischer Koffer aus Metall, den der Westheimer Künstler Hannes Betz anfertigte, soll an die Vertreibung erinnern. Auf einer Infotafel sind Namen von 17 Menschen angebracht, die 1933 in Westheim gelebt haben und vom NS-Staat ermordet wurden. Für jeden dieser 17 Deportierten wurde eine Kerze entzündet und deren Namen vorgelesen. Gebete sprachen die evangelische Pfarrerin Doris Otminghaus und der katholische Pfarrer i. R. Siegfried Vogt.

Die Gedenkfeier ließ die Anwesenden innehalten, um sich deutlich vernehmbar an die unmenschlichen Verbrechen zu erinnern. Durch das Aufstellen des Mahnmals soll verdeutlicht werden, nicht wegzuschauen, wenn Unrecht geschieht. Der Koffer soll daran erinnern, dass in Westheim über Jahrhunderte drei Religionen friedlich zusammen lebten und dieses Zusammenleben durch die Vertreibung, Misshandlung und Ermordung brutal beendet wurde.

 

Text und Foto: Christiane Reuther

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